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Donnerstag, 16. Februar 2012

Immobilientipp: Diese Immobilie soll es sein

Die Wunschimmobilie ist gefunden und wichtige Fragen müssen geklärt werden. Vor allem soll verhindert werden, dass noch ein anderer Interessent zuvorkommt oder – aus Verkäufersicht – der Käufer eine anderweitige Entscheidung trifft. Es liegt in einem solchen Fall nahe, einen „Vorvertrag“ oder eine sogenannte „Reservierungsvereinbarung“ abzuschließen.

Landläufig versteht man unter einem solchen Vorvertrag, einen Vertrag bei dem sich die Parteien verpflichten, zu einem späteren Zeitpunkt einen notariellen Grundstückskaufvertrag abzuschließen. Meist werden hierbei die noch zu klärenden Punkte aufgeführt und/oder der Rahmen der Einigung abgesteckt. Doch mancher Rechtsanwalt weist darauf hin, dass es formaljuristisch gesehen, keine echten „Vorverträge“ gibt, sondern nur die Möglichkeiten Vertrag oder kein Vertrag.

Harald Blumenauer
Insofern beinhaltet ein solcher „Vorvertrag“, sollte er nicht bei einem Notar protokolliert worden sein, für die Parteien keinerlei Verpflichtung, den Grundstückskaufvertrag auch wirklich abzuschlie-ßen und die Eigentumsübertragung durchzuführen. In diesem Fall ist Vorsicht geboten, da die Partei, welche verschuldet vom Kauf/Verkauf Abstand nimmt, unter Umständen für entstandene Kosten und Schäden aus dem nicht durchgeführten Verkauf haftbar gemacht werden kann.

Soll der Kauf/Verkauf also wirklich gesichert sein, sollte man lieber gleich den Weg zum Notar antreten.

Ihr Harald Blumenauer

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