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Mittwoch, 29. Februar 2012

Immobilientipp: Muskelhypothek ersetzt Eigenkapital

Harald Blumenauer, Immobilienberater
Zu Zeiten mit niedrigen Zinsen kann die Belastung durch eine Baufinanzierung niedriger liegen als die einer Miete. Dennoch reicht oft das verfügbare Eigenkapital, trotz guten Einkommens, nicht aus, eine Immobilienfinanzierung darzustellen. Neben den üblichen Immobiliendarlehen gibt es eine Reihe weiterer Wege, eine Immobilienfinanzierung und das nötige Eigenkapital darzustellen. Kreativität ist gefragt.
Neben öffentlichen Zuschüssen, Arbeitgeberdarlehen, Mietkauf (von dem wir grundsätzlich abraten), Restkaufgeldhypotheken usw. sollte die Erbringung von Eigenleistungen genannt werden.
Eigenleistung oft auch als „Muskelhypothek“ bezeichnet, wird von Banken mit bis zu 10 % der Kaufsumme als Eigenkapital anerkannt. Sollte handwerklich Geschick vorhanden sein oder man über einen entsprechenden Freundeskreis verfügen, kann beim Bau, Kauf eines Neubaus oder einer Bestandsimmobilie mit Sanierungs-/Renovierungsbedarf die Erbringung von Eigenleistung eine sehr interessante Möglichkeit darstellen.
Man darf sich jedoch nicht zu viel vornehmen. Die Eigenleistung muss auch tatsächlich erbracht werden und kann viel Zeit in Anspruch nehmen.



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