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Mittwoch, 4. April 2012

Immobilientipp: Ein Quadratmeter ist nicht immer ein Quadratmeter

Der Satz lautet eigentlich „Ein Quadratmeter bleibt immer ein Quadratmeter“ und wird dem Banker Hermann Josef Abs zugeschrieben, der schon vor dem Zweiten Weltkrieg mit diesem Satz die Wertbeständigkeit von Immobilienanlagen unterstreichen wollte.

DIE WELT sah sich jedoch vor einiger Zeit veranlasst, diesen Satz umzuformulieren und die unterschiedlichen Berechnungsmethoden in der Immobilienwirtschaft, die oft für Verwirrung sorgen, aufzuzeigen. 

Gerade bei der Frage nach der Rendite werden oft unterschiedliche Werte genannt.

Gebräuchlich in Deutschland ist der Multiplikator. Hier wird schlicht der Kaufpreis durch die Jahresnettokaltmiete dividiert. Der Kehrwert ist die sogenannte BRUTTOMIETRENDITE. Eine Bruttomietrendite von 5 Prozent entspricht einem Multiplikator von 20.

Um die wahre Rendite einer Immobilie zu erhalten, müssen noch vor der Berechnung zwei Elemente einbezogen werden. Die Jahresnettokaltmiete muss um die nicht auf die Mieter umlegbaren Kosten (idR Verwaltung, Instandhaltung usw.) reduziert und der Kaufpreis um die Erwerbskosten erhöht werden. Die sich hieraus ergebende Rendite ist die NETTOMIETRENDITE.

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