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Mittwoch, 4. Juli 2012

Immobilientipp: Muss es gleich ein Bauantrag sein?

Bauantrag vs Bauvoranfrage
Blumenauer Consulting, Immmobilien
Im Zuge des Kaufes eines Grundstückes oder eines Hauses wird die Frage aufgeworfen: „Kann ich das Haus meiner Träume bauen oder einen größeren Um-/Anbau vornehmen?“ Oft ist Eile geboten, da der Kaufabschluss drängt. Erst einmal sollte sich keiner, warum auch immer, zu einem Kauf drängen lassen, denn es ist eine weitreichende Entscheidung. Auf die lange Bank schieben, sollte man sie aber auch nicht. Also wie geht man am sinnvollsten vor?

Der Besuch auf dem Bauamt der jeweiligen Stadt/Gemeinde klärt in der Regel die entscheidenden Fragen. Auch liegt oft ein beschlossener Bebauungsplan vor, der die Möglichkeiten klar absteckt. Ein Architekt oder versierter Immobilienmakler kann Sie bei der Beurteilung unterstützen.

Ist kein Bebauungsplan vorhanden oder ist nicht klar erkennbar, ob die Maßnahme genehmigt wird, sollte eine Bauvoranfrage einem umfangreichen Bauantrag vorausgehen. Eine Bauvoranfrage ist eine vorgezogene Entscheidung der Baubehörde zu einzelnen Fragen des Bauvorhabens.

Die Entscheidung ist für eine Frist von drei Jahre verbindlich. Sie wird in der Regel schneller getroffen als die Genehmigung eines Bauantrags, ist kostengünstiger und bedarf nicht der Hinzuziehung eines „bauvorlageberechtigten Entwurfsverfassers“, sprich Architekten. Diesen hinzuzuziehen, halten wir jedoch für ratsam.

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