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Mittwoch, 18. Juli 2012

Immobilientipp: Was ist eine Villa

Wann darf man von einer Villa sprechen? Wie grenzt sie sich ab? Um es kurz zu machen, ob Villa oder „nur“ ein Einfamilienhaus liegt im Blicke des Betrachters.

Der Begriff „Villa“ stand ursprünglich für ein vornehmes Haus auf dem Lande (Latein: villa, villae = Landhaus). Heute steht der Begriff für feine Lebensart und repräsentative Wohnkultur im gehobenen Preissegment außerhalb der Großstadt.

Und was ist eine „Stadtvilla“? Erst im 19. Jahrhundert entstand der Begriff der „Stadtvilla“. Repräsentativ und frei stehend, in einem städtischen Umfeld, charakterisiert die „Stadtvilla“. Ein Vorgarten mit eindrucksvollem Eingangsbereich, große Terrassen und eine angemessene Grundstücksgröße sind weitere Merkmale.

Die Grenzen sind fließend und schnell wird das Einfamilienhaus zur Villa. Gerade als Anbieter sollte der Begriff Villa nicht zu freizügig gewählt werden, denn schnell wird eine falsche Erwartungshaltung beim potenziellen Käufer geweckt. Eine Erwartungshaltung, die sich dann bei der Besichtigung nicht erfüllt. Formulierungen wie exklusives Anwesen können genauso motivierend sein.

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