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Mittwoch, 1. August 2012

Immobilientipp: Verkaufen oder Vermieten?

Ob eine Immobilie besser verkauft oder vermietet werden soll, ist eine Frage, die gerade in Zeiten niedriger Zinsen und wirtschaftlicher Turbulenzen gestellt wird.  Grundsätzlich und unwidersprochen ist die Immobilie die krisensicherste Kapitalanlage. Insofern sollte man bei dieser Anlageklasse bleiben, aber heißt das gleich vermieten, anstatt zu verkaufen? Die Nachteile dieser Anlageklasse liegen in ihrer geringen Fungibilität, denn vermietete Immobilien werden mit einem deutlichen Preisabschlag gehandelt, der bei 10-15 % der Preise von frei werdenden Wohnimmobilien liegen kann. Das gilt im Besonderen für Einfamilienhäuser. Besteht einmal die Notwendigkeit, Immobilien zu einem Zeitpunkt zu verkaufen, in der sie vermietet sind, muss mit diesen Preisabschlägen gerechnet werden.
Die Probleme, die man mit Mietern haben kann, sollten dabei nicht dramatisiert werden. Natürlich gibt es Mietnomaden, Menschen, die fremdes Eigentum nicht schätzen usw., aber sie sind die Ausnahme, nicht die Regel.
Also verkaufen oder vermieten? Am besten die Immobilien, die man selbst bewohnt hat, verkaufen und in eine vermietete Immobilie neu investieren. Hier ist der Preisabschlag schon enthalten, der auch die Transaktionskosten abfängt. Darüber hinaus kann in eine Wohnimmobilie, die sich nicht an den eigenen Bedürfnissen, sondern ausschließlich an einer Vermietung ausrichtet, investiert werden.

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