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Freitag, 26. Oktober 2012

Immobilientipp: Schön warm muss es sein

Die kalte Jahreszeit hat begonnen und Immobilien müssen beheizt werden. Dabei hat jeder eine eigene Vorstellung von Wärme. So kommt es oft zu Konflikten zwischen Vermietern und Mietern in Bezug auf die Mindesttemperatur der gemieteten Räume und des warmen Wassers. Da die Heizkosten vom Mieter selbst bezahlt werden und nicht in der Miete enthalten sind, sollten die Parteien diesen Punkt eigentlich nicht zum Streitpunkt werden lassen. Dennoch wurden viele Gerichtsprozesse geführt, die im Grundsatz zu folgender Festlegung führten:
Zwischen dem 1. Oktober und 30. April muss eine Zentralheizung so eingestellt sein, dass eine Raumtemperatur von mindestens 20° -22°erreichbar ist. Über Nacht darf die Temperatur zwischen 23 und 6 Uhr auf 18° abgesenkt werden. Die Mindesttemperatur des warmen Wassers sollte grundsätzlich zwischen 40° und 50° betragen. Liegen die Temperaturen darunter, ist von einem Mangel auszugehen, der zur Mietminderung führen kann.
Leider kommt es oft nicht wegen der Temperatur zum Streit, sondern vielmehr wegen erheblicher Nachzahlungen, die aufgrund der laufend steigenden Energiekosten entstehen. Da ist der Mieter gefordert, auf sein Heizverhalten und die Kosten zu achten. Doch sind Raumtemperaturen von rund 24° keine Seltenheit und eine Absenkung der Temperaturen an Wochentagen sowie während der Abwesenheitszeiten werden nicht eingerichtet. Eine Faustformel sagt: Die Absenkung der Raumtemperatur von 21° auf 20° erspart 6 % Heizkosten. So werden folgende Raumtemperaturen empfohlen: Wohnzimmer/Küche 20°, Bäder 22°, Schlafzimmer/Flur 18°. Nachtzeiten 18° und Abwesenheit 16°. Zeitgesteuerte Heizkörperventile amortisieren sich dabei schnell.

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