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Donnerstag, 31. Januar 2013

Immobilientipp: Steuern sparen bei der Maklerprovision

In der letzten Zeit ging das Thema ‚Maklerprovision‘ durch die Medien. Anlass war die Diskussion um das sogenannte ‚Bestellerprinzip‘ und Besteller ist vermeintlich der Vermieter. Er soll zahlen. Leider geht die Diskussion etwas an der Sache vorbei, denn heute „bestellt“ der Mietinteressent das Angebot beim Makler. Viel sinnvoller wäre es, den Begriff des ‚Leistungsempfängers‘ in die Diskussion einzuführen und die zu erbringende Leistung zu definieren. Ein Begriff, der auch für die steuerliche Betrachtung Bedeutung haben könnte.

Ja, die Maklerprovision kann grundsätzlich steuerlich geltend gemacht werden. Heute wollen wir auf den Vermietungsbereich eingehen.

Soweit der Vermieter die Provision übernimmt, kann er sie im Rahmen der Einkunftsart ‚Vermietung und Verpachtung‘ unter Werbungskosten ansetzen. Auch ein Arbeitgeber kann die Kosten steuerlich wirksam verbuchen.

Bei Mietern gilt die Absetzbarkeit nicht in jedem Fall. Ist ein Umzug beruflich bedingt, kann die Maklerprovision im Rahmen der eigenen Werbungskosten geltend gemacht werden. Als Werbungskosten sind alle Kosten zu verstehen, die dem Steuerpflichtigen entstehen, um seine Arbeitsstelle zu sichern. Hierzu zählen auch die Umzugskosten, die eine Provision beinhalten dürfen.

Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die Provision im Rahmen der ‚Haushaltsnahen Dienstleistungen‘ geltend zu machen. Hierbei können aber nur 20 % der einzelnen Kosten und nur bis zu einem Höchstbetrag von insgesamt 4.000 EUR angesetzt werden.
Es ist zu empfehlen, den Einzelfall mit einem Steuerberater zu besprechen.


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