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Samstag, 7. September 2013

Woran erkennt man einen guten Makler?

Diese Frage wurde uns das erste mal vor über 40 Jahren gestellt und gerade in der letzten Zeit wieder öfter. Leider wird sie nach unserer Meinung sehr oft  falsch beantwortet.

Wenn man den „guten“ Makler überhaupt an etwas im Vorfeld erkennen kann, dann sollte auf folgendes geachtet werden:
  1. Hat er einen professionelle „Visitenkarte“ (wie Website, Auftritt, Präsentationen)
  2. Verfügt er über ein eigenes Büro.
  3. Kann ihn jemand empfehlen.
  4. Ist er in einem Berufsverband und ist das auch zu erkennen (Logo)
Was aber viel wichtiger ist, ist die Art der Kommunikation.
So gibt es wichtige Erkennungsmerkmale unprofessioneller Makler. Beispielhaft:
  • Er ist nur sehr schwer erreichbar.
  • Ruft nicht zurück
  • Er lässt sich keine Zeit für Sie.
  • Er geht nur auf das einzelne Angebot ein und fragt nicht ihre Wünsche ab.
  • Wenn das einzelne Angebot nicht passte, verweist er auf zukünftige Anzeigen (Zeitung/Internet) und erfasst nicht Ihre Daten und Suchwünsche.
Dabei kann man aber auch selber Fehler machen.:
  • Die falsche Einstellung zum Makler. Er ist ein professioneller Dienstleister, der seine Provision redlich verdienen will. Wer sich verhält, als sehe er im Makler nur einen unnötigen türaufschließenden Abzocker, wird auf keine Gegenliebe stoßen.
  • Der Makler macht die Preise nicht, sondern der Vermieter/Verkäufer. Er ist auch nicht an zu hohen Preisen interessiert, da er am Umschlag und nicht an „Ladenhütern“ interessiert ist. Auch wenn er dadurch eine höhere Provision bekommen könnte.
  • Er kann aber auch nicht „zaubern“ und Angebote finden, die unter den Marktpreisen liegen.
Wichtig zu wissen ist, dass Makler gemäß § 652 BGB auch vom Mieter/Käufer beauftragt werden, wenn Sie Angebote bei ihm anfordern. Sie sind also Kunde und der professionelle Makler behandelt Sie auch so.

Siehe auch: Braucht man überhaupt einen Makler?

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