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Montag, 23. Februar 2015

VERKAUFT: Etwas Feinschliff und: Voilà!


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Sonntag, 22. Februar 2015

Montag, 16. Februar 2015

Politiker sind bewundernswert!

Landauf landab, überall sind die Medien voll von Diskussionen über die Mietpreisbremse und das sogenannte „Bestellerprinzip“ bzw. die hohen Maklergebühren.

Dabei wird den Menschen im Lande klar kommuniziert: Hausbesitzern und Immobilienmaklern müssen endlich Grenzen gesetzt werden, denn die Mieten steigen scheinbar ins Unermessliche und die Makler bekommen den Hals nicht voll.

Genial, wie es den Politikern gelungen ist, den wahren Grund der Fokussierung auf Hausbesitzer und Immobilienmakler zu verschleiern.

Es war und ist ein Ablenkungsmanöver, das - weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit - genutzt wurde, um richtig zuzulangen.

Das ging folgendermaßen vonstatten:
  1. In den meisten Bundesländern wurde die Grunderwerbsteuer in den letzten drei Jahren um mehr als 100 % erhöht. Jede Immobilientransaktion wird mit mehr als 3 % zusätzlich belastet. Das sind Kosten, die natürlich in die Renditeberechnung und damit in die Miete einfließen.
  2. Die Grundsteuer, ein laufender Betrag, der pro Quartal vom Hausbesitzer bezahlt werden muss, wurde ebenfalls in den letzten Jahren drastisch erhöht. Auch das sind Ausgaben, welche die Kosten für die Mieter unmittelbar und eins zu eins erhöhten.
  3. In manchen Städten und Gemeinden hat man sich etwas Cleveres einfallen lassen und eine weitere Geldquelle entdeckt: Nach den entsprechenden landesrechtlichen Bestimmungen können die Städte und Gemeinden für Erneuerungs-, Umbau- oder Verbesserungsmaßnahmen an vorhandenen Straßen sogenannte „wiederkehrende Straßenausbaubeiträge“ erheben. Beitragspflichtig sind natürlich diejenigen Grundstückseigentümer, deren Grundstück an die Straße angrenzt.

    Dabei wird geflissentlich übersehen, dass die laufend zu zahlende Grundsteuer ebenfalls zu diesem Zweck gezahlt wird.
Diese jetzt - insbesondere über das Argument wie die Straßen sind marode - zusätzlich zu erheben oder drastisch zu erhöhen, wird möglichst nicht laut kommuniziert und stillschweigend, weil unwissentlich, geduldet.
 
Allein diese drei Punkte erhöhen die Mieten mehr, als Mieter normalerweise akzeptieren würden. Und zwar nicht beschränkt auf Brennpunkte, sondern flächendeckend selbst in der kleinsten Gemeinde. Dazu schweigt auch der Mieterbund.

Ergo:
Die Vermieter müssen bluten und ihre Mieten begrenzen (Mietpreisbremse), damit die Politiker ihre Steuern erhöhen können, ohne dass die Mieten vermeintlich darunter leiden. Dass die Immobilien-Renditen in der Bundesrepublik inzwischen so bescheiden und teilweise gleich null sind, will dabei keiner wahrhaben. Die GRÜNEN hatten unlängst hierzu eine Studie erstellen lassen, die genau diesen Tatbestand bestätigt und die - natürlich - nicht groß veröffentlicht wurde.

Was ist die Folge?
Die Masse der privaten Hausbesitzer wird sich mehr und mehr aus dieser Anlageform zurückziehen wollen. Doch wer soll dann den benötigten Wohnraum finanzieren bzw. bereitstellen? Etwa die öffentliche Hand? Glauben wir wirklich, die Damen und Herren könnten das tatsächlich besser und vor allem günstiger?

In diesem Fall prophezeie ich: Es wird deutlich teurer, als es bei einem Privatinvestor wäre.
Wie sich die Erstehungs-/Erhaltungskosten bei öffentlichen Bauten entwickeln, braucht man niemandem zu erklären. Sie steigen nicht nur stetig, sie explodieren förmlich. Hierfür gibt es Beispiele genug.
 
Weil sich dann diese teuren Mieten keiner mehr leisten kann, werden sie subventioniert.

Na bravo.

Und das ist dann wohl besser für die Mieter? Denn der Mieter ist ja kein Steuerzahler?

Also lassen wir uns den Kopf nicht vernebeln durch die mit der Mietpreisbremse und der ständigen Maklerschelte bewusst gestiftete Verwirrung und Unfrieden. Den Politikern sollten wir so etwas nicht durchgehen lassen, sondern ihnen vielmehr auf die Finger klopfen bei ihren ständigen sowie unbeachtet durchgehenden Steuererhöhungen und Vernebelungsaktionen.

Aber Kompliment, es gelingt ihnen immer wieder!

Aber eine Frage stellt sich schon noch: Wann machen wir eigentlich endlich ein Gesetz gegen staatlich verursachte Mieterhöhungen?